Probleme bei GfK-Tankanlagen

GFK1In Foto 1 sind die Batterietanks einer GfK-Tankanlage auf Styroporfüßen
gelagert. An zahlreichen Verschmutzungsrändern war erkennbar, dass hier kleinere Heizölmengen über einen längeren Zeitraum immer wieder über die Tankwandungen abgelaufen sind. Ob dies auf eine Befüllung mittels Zapfpistole zurückzuführen war oder ob Verschraubungen undicht waren, ließ sich nach Schadeneintritt
nicht mehr ermitteln. Im Ergebnis jedenfalls löste das Heizöl Teile der
GFK2Styroporstützen auf, so dass sich irgendwann einer der voll befüllten Tanks schräg gelagert auf dem blanken Boden wiederfand wobei durch den Eigendruck des befüllten Tanks der Tankkorpus Schaden nahm und eine größere Menge Heizöl austrat.  Da GfK-Tanks ohne eine Sekundärsicherung gelagert werden dürfen, kam erschwerend hinzu, dass das Heizöl nach Austritt direkt im Boden versickerte und hierdurch GFK3ein erheblicher Schaden entstand. Die unterste Aufnahme zeigt einen nach Überfüllung geborstenen GfK-Tank. Mangels Auffangwanne entstand auch hier ein erheblicher Schaden. Wir empfehlen immer dann, wenn GfK-Tank­anla­gen auf nicht versiegelten Flächen betrieben werden eine Sekundärsicherung auf frei­williger Basis anzubringen, die wenigstens ein Drittel des Tankinhalts fasst. Würde dies beherzigt könnten viele ähnlich gelagerte Scha­den­fälle rechtzeitig erkannt werden.