Vorsorge

OLYMPUS DIGITAL CAMERASo manche Heizöltankanlage hat seit 10 und mehr Jahren keine Wartung mehr gesehen. Also muss man sich nicht wundern, wenn Schraubverschlüsse an Rohrleitungen gebrochen sind, wenn Grenzwertgeber fehlen, wenn Ansaugventile verstopfen, Entlüftungsleitungen durchhängen, Füllstandsanzeiger zur Arbeit geprügelt werden müssen und Tanks schief stehen. Dies bedeutet nicht nur, dass die jeweiligen Betreiber ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, sondern dass sie Heizölschäden mitunter geradezu provozieren.

Um Ölschäden entweder gänzlich zu vermeiden oder im Schadensfall gerüstet zu sein, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

1. Regelmäßige Wartungstermine

Eine ausreichende Wartung ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme überhaupt. Aber auch bei bester Wartung sind Heizölschäden infolge menschlichen oder technischen Versagens nie vollkommen auszuschließen.

2. Checkliste Telefonnummern

Erstellen Sie eine Checkliste mit Telefonnummern der Feuerwehr, der Unteren Wasserbehörde (Kreisverwaltung), der örtlichen Kläranlage und ggf. von Verwandten und Bekannten, die im Schadensfall informiert werden sollten. Die Aufstellung kann durch Hilfreiche Informationen ergänzt werden. Die Liste sollte an einem gut einsehbaren Ort außerhalb der Reichweite eines möglichen Ölschadens angebracht werden.

3. Materialdepot anlegen

Kaufen Sie im Baumarkt zwei stabile Bauplanen und besorgen Sie sich 2 Sack Ölbindemittel. Sofern Sie nicht über einen Internetanschluss verfügen, fragen Sie ihren Heizöllieferanten oder die Feuerwehr, wo geeignetes Bindemittel zu beziehen ist. Wenn Sie ausreichend Platz haben, stellen Sie sich zusätzlich einen Bottich oder 4 bis 5 stapelbare Eimer bereit.

Wie Sie diese Materialien im Schadenfall nutzen, entnehmen Sie den Sofortmaßnahmen.