Sofortmaßnahmen

1. Schadenmeldung

Wenn eine nicht unerhebliche Menge an Kraftstoff ausgetreten ist, die Feuerwehr und die Untere Wasserbehörde verständigen. Den Kraftfahrer bitten, umgehend seinen Versicherer in Kenntnis zu setzen. Falls Öl erkennbar in die Kanalisation eingelaufen ist, die Kläranlage verständigen.

2. Flüssigkeitsnachschub abriegeln

IMG_6034Den weiteren Nachlauf von Flüssigkeiten aller Art (Regen, Reinigungsflüssigkeiten) unbedingt vermeiden, indem man den Schadenherd sofort großräumig mit einer festen Bauplane abdeckt.

 

 

3. Ergänzende Sicherungsmaßnahmen

IMG_1334_AWenn Sie unmittelbar Zeuge einer Überfüllung sind und die von uns empfohlenen Materialien (Vorsorge) bereitgestellt haben, dann sollten Sie insbesondere bei feinkörnigen Böden, die das Öl noch einige Zeit aufzustauen vermögen sofort großzügig Bindemittel aufstreuen, um möglichst viel Öl daran zu hindern in den Untergrund einzudringen. Eine entsprechende körperliche Verfassung vorausgesetzt, können Sie außerdem eine zweite Plane in Schadennähe ausbreiten, die oberste Bodenschicht, die die stärksten Kontaminationen enthält abgraben und auf der ausgelegten Plane (Und nur dort!) zwischenlagern. Ölbindemittel und IMG_5054Teilaushub können gerade bei kleineren Austrittsmengen die Sanierungskosten erheblich absenken.

Bitte denken Sie daran den Bodenaushub und die teilsanierte Fläche anschließend sofort wieder abzudecken und die Plane ausreichend zu beschweren, damit diese nicht vom Wind fortgeblasen werden kann.